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The Hateful Eight – Eindrücke von der Deutschlandpremiere

Hallo zusammen. Es ist schon wieder fast einen Monat her, da saß ich mich einige Stunden ins Auto um in Berlin einem ganz besonderen Ereignis bei zu wohnen: Der Deutschlandpremiere von Quentin Tarantinos THE HATEFUL EIGHT. Und zwar nicht einfach nur irgend eine Premiere, sondern das ganze in der 70mm Roadshow Version, in Anwesenheit von Stars und Sternchen. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Auf der Premiere waren neben Quentin Tarantino auch zwei der Stars des Films mit dabei, nämlich Kurt Russell (USED CARS) und Jennifer Jason Leigh. So saßen dann mein Freund Sebastian Haselbeck (dem Gründer von unverzichtbaren Websites wie Nischenkino.de, Tarantino.info, Spaghetti-Western.net, Furiouscinema.com und Grindhousedatabase.com) und ich zwischen deutschen Politikern, Lokalprominenten und anderen Stars aus der Filmwelt (Tom Tykwer war da, Gedeon Burkhardt aus INGLOURIOUS BASTERDS, usw.) und durften den Film in dem vom Regisseur wieder zum Leben erweckten Format sehen.

Hateful-Eight-Foto
Ulrich P. Bruckner (Explosive Media GmbH) und Sebastian Haselbeck („The Quentin Tarantino Archives“, Nischenkino)

Nur vier Kinos in Deutschland sowie eines in Österreich haben überhaupt noch die Möglichkeit, in 70mm zu projezieren, vom Know-How ganz zu schweigen. Der Film war lang, intensiv, und großartig. Vor allem sah er überwältigen aus auf einer riesigen Leinwand mit diesen unglaublichen Farben die nur Robert Richardson mit den UltraPanavision70 Linsen auf dem 70mm Format einfangen konnte. Wer den Film noch nicht gesehen hat, ich empfehle ihn auf jeden Fall allen Tarantino und Westernfans, auch wenn er äußert unkonventionell daher kommt, es ist auch kein Geheimnis dass zum Beispiel John Carpenters THE THING eine Hauptinspiration ist. Ob Ennio Morricone (THE BIG GUNDOWN) Ende diesen Monats neben dem Golden Globe auch noch einen Oscar für seinen Soundtrack bekommt? Wir werden sehen.